Mozambique ist ein sehr großes Land und touristisch kaum erschlossen. Die Strände am Indischen Ozean zählen zu den schönsten auf der Südhalbkugel, Taucher entdecken die unberührte Unterwasserwelt gerade neu. Für einen Badeaufenthalt nach einer Safari im südlichen Afrika sind die nahen Strände Mozambiques geradezu ideal. Maputo und Vilanculos sind über Johannesburg, Nelspruit und Durban in Südafrika schnell erreichbar.
Mozambique ist ein sehr großes Land und touristisch kaum erschlossen. Die Strände am Indischen Ozean zählen zu den schönsten auf der Südhalbkugel, Taucher entdecken die unberührte Unterwasserwelt gerade neu. Für einen Badeaufenthalt nach einer Safari im südlichen Afrika sind die nahen Strände Mozambiques geradezu ideal. Maputo und Vilanculos sind über Johannesburg, Nelspruit und Durban in Südafrika schnell erreichbar.
Mozambique hat ca. 20 Millionen Einwohner. Die Mehrheit gehört einheimischen Volksstämmen an, wie den Makua-Lomwe, den Tsonga und den Shona. Außerdem finden Sie die Yao, Swahili, Makonde, Portugiesen und andere.
Bürger mit einem EU- oder CH Pass benötigen bei einem Aufenthalt bis zu drei Monaten ein Visum, das bei Einreise erteilt werden kann (ca. 85 USD). Visa für eine mehrmalige Einreise, z.B. für Rundreisen, müssen vorab erworben werden. Wir empfehlen die generelle vorab Beschaffung des Visas. Ihr Reisepass muss bei Einreise mind. sechs Monate gültig sein und bei Ein- und Ausreise über Südafrika mindestens drei freie Seiten haben. Die Bestimmungen können sich jederzeit ändern. Es besteht Ausweispflicht in Mozambique, welche häufig kontrolliert wird.
Die Immigration Tax in Höhe von 5 USD zahlen Sie bei Ein- und Ausreise bar.
Wenn Sie mit dem Kleinflugzeug innerhalb des Landes unterwegs sind, sind häufig nur 12 bzw. 15 kg Gepäck p.P. in einer weichen Tasche erlaubt.
Die Küche bietet viel Fisch und Meeresfrüchte, das Leitungswasser ist nicht trinkbar.
Die medizinische Versorgung ist nicht immer gewährleistet. Ernsthafte Erkrankungen und Verletzungen werden in Südafrika oder Europa behandelt. Eine Reiseapotheke sollte Insektenmittel, Verbandszeug und Schmerzmitteln beinhalten. Impfungen sind nicht vorgeschrieben. Bei Einreise aus einer Gelbfieberzone, muss eine international gültige Gelbfieber-Impfbestätigung vorgelegt werden. Schutz gegen Hepatitis A und eine Malaria-Prophylaxe wird dringend empfohlen.
Helle Sommerkleidung, die Arme und Beine sollten bedeckt sein. Für Morgenstunden oder kühle Abende empfehlen wir eine dünne Jacke oder einen Pullover mitzunehmen, auch wegen der Mücken.
In Mozambique sind die Jahreszeiten den europäischen entgegengesetzt. Die Regenzeit dauert von Oktober bis März und die Trockenzeit (beste Reisezeit) von April bis September. An den Küstengebieten herrscht ständig ein tropisch feuchtes Klima.
Im Winter (europäischer Sommer) gibt es keine Zeitdifferenz, im Sommer beträgt die Zeitdifferenz plus eine Stunde.
Die offizielle Amtssprache ist Portugiesisch. Darüber hinaus werden ca. 20 afrikanische Sprachen mit unterschiedlichen Dialekten gesprochen.
In Mozambique herrscht Linksverkehr. Die Straßen werden weiter ausgebaut, noch ist es nicht das perfekte Selbstfahrerland. Abenteuerlustige müssen beachten, dass abgesehen von den Hauptstraßen (zwischen dem südl. Krüger NP und Maputo, sowie entlang der Küste nördlich von Maputo und um Pemba), die meisten Strecken nur mit Allrad-Fahrzeugen inklusive Dachzelten befahren werden sollten. In der Regenzeit sind diese Straßen oft verspült. Ausreichend Ortskenntnisse, mindestens 2 Fahrzeuge und GPS Navigation sind Voraussetzungen.
Die wenigen Unterkünfte, meist entlang der Küste, sind oft sehr einfach. Der Tourismus steckt noch in den Anfängen und die nötige Professionalität fehlt oft. Bei den Serviceleistungen muss man gewisse Abstriche machen und stets etwas Geduld mitbringen. In Maputo, Beira, Vilanculos und Pemba sowie auf der Insel Bazaruto und auf den Quirimbas findet man Hotels mit hohem internationalen Standard (s. S. 7 Unterkunftskategorien).
Die Landeswährung ist der Neue Metical (MZN). 1 Neuer Metical = 100 Centavos = ca. € 0,02 oder ca. 0,03 CHF; 1 € = ca. 40,05 MZN und 1 CHF = ca. 34,56 MZN (Stand: Juli 11). Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist nicht erlaubt. Devisen können in beliebiger Höhe eingeführt und bei Einreise-Deklaration wieder ausgeführt werden. Kreditkarten werden nur in einigen Geschäften in der Hauptstadt und in größeren internationalen Hotels/Lodges akzeptiert. Touristische Leistungen werden auf US-Dollar Basis abgerechnet. Die Mitnahme von kleineren, neuen US-Dollarnoten wird empfohlen.
Vilanculos ist wegen seines internationalen Flughafens das Eingangstor des vor der Küste liegendenden Bazaruto Archipels. Die Festlandküste besteht aus kilometerlangen, weißen feinsandigen Stränden. Bereits der Anflug ist ein Erlebnis, ständig ändernd sich die Farbe des Ozeans von smaragdgrün bis hellblau, türkis und dunkelblau. Im kristallklaren Wasser tummeln sich bunte, tropische Korallenfische, riesige Black Marlins, vereinzelte Dugongs (Seekühe) und Mantas. Die kleinen Inseln mit ihren schimmernden weißen Sandstränden versprechen Erholung pur.
Die Fischer- und Hafenstadt Pemba, im Norden Mozambiques gilt als das Tor zum Quirimbas Archipel. Nur 4 der insgesamt 37 Koralleninseln sind touristisch erschlossen; das Archipel ist Weltkulturerbe. Das reiche kulturelle und historische Erbe ist von arabischen, portugiesischen und afrikanischen Einflüssen geprägt, allen voran die eindrucksvolle alte Festung auf Ibo Island. Die Inseln des Quirimbas Archipels bieten eine phänomenale Unterwasserwelt mit bis zu 400 m hohen Steilwänden und korallenbedeckten Höhlen. Der immense Fischreichtum reicht von tropischen Arten wie Gobies und großen Napoleonfischen bis zu Königsdorschen und Spanischen Makrelen.
Der Gezeitenunterschied ist deutlich sichtbar und typisch für die Lage am Indischen Ozean. Während der Ebbe ist Baden im Meer oft nur möglich wenn man weit hinausläuft. Von Strand zu Strand kann es Unterschiede geben. Wo man am Morgen geschwommen ist, kann man am Nachmittag das Korallenriff mit bunten Fischen, Seesternen, Seeigeln und Muscheln auf einem Spaziergang erforschen, es werden weite Sandflächen und Korallenfelsen sichtbar. Badeschuhe sind an vielen Stränden daher empfehlenswert. Außerhalb der beiden Riffe können mit etwas Glück verschiedene Arten von Meeresschildkröten, Delfine, Mantas, Buckelwale (Aug. - Nov.) und Walhaie beobachtet werden.
Tauchen ist hier anders. Die Gewässer verändern sich das ganze Jahr über in Hinblick auf Temperatur, Strömungen und Windkonditionen. Es existieren zurzeit 15 Riffe in Tofo, neue kommen hinzu, und sie variieren mit Tiefen von 10 bis 40 Metern. Bootsfahrten verlaufen meist entlang der Küstenlandschaft, wobei das entlegenste Riff ca. 50 Minuten per Boot entfernt liegt.
Weltklasse Spot! Der Reichtum ist atemberaubend und verzaubernd. Große Putzer-Stationen mit vielen verschiedenen Rifffischen machen das Antreffen von Mantas zu einer konstanten Erfahrung.
• 24 Meter Tauchtiefe
• ca. 30 Minuten per Boot von Tofo
• Große Putzer-Stationen!
Entlang einer 800 Meter langen Wand verläuft der Hausspot und kann auch unter schweren Bedingungen erreicht werden. Verschiedenste Korallen- und eine atemberaubende Fischvielfalt können bestaunt werden. Groupers und Mantas, Makrelen (Trevallies, Jack Fische) und Teufelsrochen werden oft gesichtet.
• 30 Meter Tauchtiefe
• Strömungstauchgang
• 10 Minuten per Boot von Tofo
• 3 Manta Putzer-Stationen!
Das Riff verfügt über tiefe Becken mit Überhängen und kleineren Höhlen, in denen sich viel Leben tummelt. Krokodil- und Skorpionfische, Schildkröten, kleinere Rochen, Harlekin Garnelen sowie verschiedenste Riffische können in dem Labyrinth gesichtet werden.
• 17 Meter Tauchtiefe
• 15 Minuten per Boot von Tofo
Nördlich und am weitesten entfernt von Tofo gelegen. Beide Riffe werden oft als Tagesausflug mit 2 Tauchgängen kombiniert angeboten. Es gibt eine Vielzahl von Haien, Rochen (Mantas) und große Fischschwärme. Beide Spots haben tolle Riffstrukturen mit betauchbaren Riffspalten und beeindruckenden Wänden.
• ca. 40-50 Minuten per Boot von Tofo
• Manta Putzer-Stationen!
Die Buckelwalsaison beginnt im Juni und endet im Oktober. Delfine sind ganzjährig zu sehen wie auch Mantas und Walhaie. Die beste Saison für Delfine ist von September bis Mai, für Mantas von September bis Juni und für Walhaie von Oktober bis April.
Täglich werden Walhai Safaris angeboten bei denen Sie mit den Ozeanriesen schnorcheln können - auch für Nichttaucher geeignet. Eine majestätische Erfahrung!