Der Katalog Best of Africa 2013 ist gültig vom 01.11.12 - 31.03.14. Abweichungen der Gültigkeit bei einzelnen Produkten, z.B. bis 31.12.2013, sind möglich und beim jeweiligen Produkt veröffentlicht. Mit Erscheinen des Kataloges Best of Africa 2013 im Herbst 2012 erlischt die Gültigkeit des Kataloges Best of Africa 2012.
Wildreservate und National Parks nehmen einen großen Teil des Landes ein. Der Mensch ist Gast im Reich der Tiere und der Natur. Unterschiedlicher als in Botswana können Safari-Gebiete kaum sein. Das Okavango Delta mit seinen Flussarmen, Kanälen und Lagunen ist Tummelplatz einer artenreichen Vogelwelt, Jagdgebiet von Schreiseeadler, Kingfisher oder Hammerkopf. Durch die Parklandschaften des Moremi streifen größere und kleinere Herden von Steppenwild. Die weiten Savannen im Savuti-Gebiet sind Heimat vieler Löwenrudel, immer auf der Jagd nach dem Büffel. Die Ufer des Chobe Flusses sind Treffpunkt von Elefantenherden. Wer Afrikas Wildnis mit allen Sinnen erleben will, der geht auf Pirschfahrt in Botswana.
In Botswana leben ca. 1,8 Millionen Menschen. Die Bevölkerung setzt sich aus rund 75,5% Tswanas, 12,4% Shona, 3,4% San, 2,5% Khoi Khoi, 1,3% Ndebele und 4,9% Andere zusammen.
Bitte beachten Sie die allgemeinen Informationsseiten des jeweiligen Landes in diesem Katalog. Der Veranstalter, bei dem Sie buchen, informiert über die aktuellen Vorschriften, die für die Einreise in die einzelnen Reiseländer gültig sind. Für die Einhaltung dieser Vorschriften sind Sie selbst verantwortlich.
EU-Bürger und Schweizer benötigen kein Visum. Ihr Reisepass sollte noch 6 Monate über das Reiseende hinaus gültig sein und, bei Einreise über Südafrika, 3 freie Seiten enthalten. Die Bestimmungen können sich jedoch jederzeit ändern.
In Ihrem Gepäck sollte, bei allen Reisen, insbesondere auch bei Safaris im südlichen und östlichen Afrika, nicht fehlen: Sonnenhut, starke Sonnenschutzcreme (mindestens Faktor 12 oder höher), Sonnenbrille, Badehose/-anzug, festes Schuhwerk, z.B. Wanderschuhe, Taschenlampe mit Ersatzbatterien und Ersatzbirne, Fernglas und Taschenmesser (während der internationalen und nationalen Flüge nicht im Handgepäck transportieren!).
Eine kleine Reiseapotheke mit persönlichen Medikamenten, Insektenschutzmittel, gebräuchliche Mittel gegen typische Urlaubserkrankungen und elastische Binde und Pflaster – bitte fragen Sie Ihren Hausarzt.
Nehmen Sie mehr Filme oder Speicherkarten mit als geplant (Motiv-Vielfalt!). Denken Sie auch an Ersatzbatterien für Ihre Kamera!
In Ihrem Gepäck sollte nicht fehlen: Sonnenhut, starke Sonnenschutzcreme (mindestens Faktor 12 oder höher), Sonnenbrille, Badehose/-anzug, Taschenlampe mit Ersatzbatterien und Ersatzbirne, Fernglas und Taschenmesser (während der internationalen und nationalen Flüge mit Linienmaschinen nicht im Handgepäck transportieren!).
Eine kleine Reiseapotheke mit persönlichen Medikamenten, Insektenschutzmittel, Creme gegen Insektenstiche, Mittel gegen Durchfall, Erkältung und Ohrenschmerzen, Schmerztabletten, elastische Binde und Pflaster gehören ebenfalls ins Reisegepäck – bitte fragen Sie Ihren Hausarzt.
Nehmen Sie mehr Filme oder Speicherkarten mit als geplant (Motiv-Vielfalt!). Denken Sie auch an Ersatzbatterien für Ihre Kamera!
Im südlichen Afrika ist in aller Regel die Verpflegung ausgezeichnet, schmackhaft und reichlich. Dies gilt auch für Lodges und Camps im Busch. Das Wasser in den Städten ist trinkbar, auf Safari sollte es aber abgekocht werden. Bei Rundfahrten und Camping-Touren wird das Mittagessen meist als Picknick eingenommen.
Bitte beachten Sie: Sie sollten sich über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxe-Maßnahmen rechtzeitig informieren; ggf. sollte ärztlicher Rat zu Thrombose- und anderen Gesundheitsrisiken eingeholt werden. Auf allg. Informationen, insbesondere bei den Gesundheitsämtern, reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wird ausdrücklich verwiesen.
Sie sollten sich über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxe-Maßnahmen rechtzeitig informieren; ggf. sollte ärztlicher Rat zu Thrombose- und anderen Gesundheitsrisiken eingeholt werden. Eine funktionierende ärztliche Versorgung gibt es nur in den größeren Städten. Eine Reiseapotheke mit Insektenmittel, Verbandszeug und Schmerzmittel sollte stets zum Reisegepäck gehören. Sehr guter „Flying Doctor“ Service. Impfungen sind nicht vorgeschrieben. Malaria-Prophylaxe wird empfohlen für die Zeit von November bis April/Mai für alle Gebiete nördlich von Maun. Bitte überprüfen Sie die Gültigkeit Ihrer Auslandskrankenversicherung.
Die Kleiderordnung im Busch ist safari casual, d.h. während des Tages sind T-Shirt, breitkrempige Hüte, Sonnenbrille und kurze Hosen üblich. Bei Fußsafaris und Pirschfahrten sollte nur Kleidung in neutralen und gedeckten Farben getragen werden (keine leuchtenden Farben oder weiß). Zum Abendessen und am Lagerfeuer empfehlen wir eine legere, lange Hose und ein langärmeliges Hemd (schützt zusätzlich gegen Mückenstiche). Jeans können immer getragen werden, eine Krawatte lassen Sie besser zu Hause. Im Südwinter (Juli/August) kann es von 20°C tagsüber bis zu 0°C nachts abkühlen. Für Pirschfahrten empfiehlt sich dann morgens und abends eine Wollmütze, dünne Wollhandschuhe sowie eine winddichte Jacke und/oder Pullover.
Wir empfehlen leichte Sommerkleidung für das ganze Jahr. Die Kleiderordnung im Busch ist „safari casual“, d.h. während des Tages sind T-Shirt, breitkrempige Hüte, Sonnenbrille und kurze Hosen üblich. Bei Fußsafaris und Pirschfahrten sollte nur Kleidung in neutralen und gedeckten Farben getragen werden (keine leuchtenden Farben oder weiß). Zum Abendessen und am Lagerfeuer empfehlen wir eine legere, lange Hose und ein langärmeliges Hemd (schützt zusätzlich gegen Mückenstiche). Jeans können immer getragen werden, eine Krawatte lassen Sie besser zu Hause. Im Südwinter (Juli/August) kann es von 20°C tagsüber bis zu 0°C nachts abkühlen. Für Pirschfahrten empfiehlt sich dann morgens und abends eine Wollmütze, dünne Wollhandschuhe sowie ein Anorak und/oder Pullover.
Militärähnliche Kleidung ("Tarnkleidung") ist verboten!
Botswana kann ganzjährig besucht werden. Eine sehr gute Reisezeit ist von Ende April bis Mitte November. Von Juni bis August (Winter) ist es nachts sehr kalt. Von Dezember bis Februar/März (Sommer) herrscht Regenzeit (Nachmittagsschauer - Green Season). Der Sommerregen bringt auch spektakuläre Vogelwanderungen nach Botswana. Das Okavango Delta ist generell von Juni bis August am höchsten überflutet. Tagestemperaturen im Winter schwanken zwischen 24 und 27 Grad und kühlen nachts auf 6 Grad ab. Die Wildbeobachtungsfahrten finden meist am frühen Morgen und am späten Nachmittag statt, so dass es kalt werden kann. Von September bis Dezember ist es heiß und trocken. Diese Zeit eignet sich wunderbar, um das Wild an den Wasserlöchern zu beobachten.
Vom Norden Angolas fließt der Okavango-Fluss nach Süden in die Sandwüste der Kalahari. Dort bildet der Fluss ein einmaliges Ökosystem: das Binnendelta des Okavango mit Sumpfgebieten, Lagunen, Kanälen, Flussarmen, Savannen und vielen großen und kleinen, teils bewaldeten Inseln. Im berühmten Moremi Wildreservat, das als eines der schönsten in Afrika gilt, liegt der Hauptteil des Deltas. Der Wasserpegel ist in den Monaten Juli und August im Delta besonders hoch. Tierwelt: Im Delta leben Tausende von Wildtieren, fast alle afrikanischen Wildarten; die Vogelwelt ist einmalig. Auf Grund des Wasserreichtums sind immer genügend Weideflächen vorhanden. Verkehrsmöglichkeiten: Da die Regierung Botswanas einen exklusiven Ökotourismus favorisiert, ist das Preisniveau entsprechend hoch. Deshalb bleibt die Region vom Massentourismus verschont. Erreicht wird dieses Paradies mit dem Kleinflugzeug ab Maun oder Kasane. Die Wasserwelt entdecken Sie mit dem Motorboot oder mit dem “Mokoro”, einem Kanu. Eine Fuß-Pirsch und/oder Safaris im offenen Geländewagen runden das Angebot ab. Das Gebiet ist für Selbstfahrer mit sehr guten Off-Road-Erfahrungen und Abenteuergeist bereisbar. Dringend empfohlen wird die Vorausbuchung der Unterkünfte, sofern Sie nicht mit einem Geländewagen mit Dachzelt reisen.
Im Winter (europäischer Sommer) beträgt die Zeitdifferenz plus eine Stunde. Im Sommer (europäischer Winter) gibt es keinen Zeitunterschied.
Amtssprache in Botswana ist Englisch. Umgangssprachen sind auch Setswana oder Tswana.
In Botswana herrscht Linksverkehr. Gute Teerstraßen gibt es in manchen Städten. Die Strecken des „Transkalahari Highway“von Namibia nach Zimbabwe und Südafrika sowie die Strecke von Kasane nach Gaborone sind ebenfalls geteert. Die Verkehrswege im Landesinneren sind Sand- und Kieswege in oft schlechtem Zustand, weshalb ein Allrad-Fahrzeug erforderlich ist. Das Tankstellennetz ist eher dünn; bitte beachten Sie den Mehrverbrauch bei Allrad-Fahrzeugen.
Zu Unterkünften zählen Hotels, Resorts, Gästehäuser, Gästefarmen, Pensionen, Lodges und Game Lodges sowie Camps. Diese Unterkünfte sind in den Ländern des südlichen und östlichen Afrikas qualitativ sehr unterschiedlich – von einfach und rustikal bis sehr hochwertig oder gar luxuriös. Für die staatliche Graduierung mit Sternen existiert keine gemeinsame Grundlage.
Auf Grundlage der staatlichen Graduierung, aber auch auf den persönlichen Reiseerfahrungen der Sachbearbeiter/-innen der Best of Africa-Veranstalter und der Kenntnisse der Best of Africa-Partner vor Ort, versuchen wir, Ihnen in diesem Katalog eine strukturelle Qualitätseinteilung anzubieten. Wir sind uns dabei der subjektiven Einschätzung durch die beteiligten Mitarbeiter bewusst. Eine einfache Pension mit nur einem Stern kann einen tollen Service bieten, eine luxuriöse Unterkunft mit fünf Sternen dagegen erfüllt vielleicht nicht ganz Ihre Erwartungen. Ein Wechsel des Küchenchefs oder des Managers mitten in der Saison kann sich positiv oder negativ auswirken. Eine letzte Garantie für die dauerhafte Richtigkeit der Qualitätseinteilung kann deshalb nicht gegeben werden.
Die Qualität der Ausstattung, des Services, der Verpflegung und des allgemeinen Ambiente bestimmen den Wert der Unterkünfte. Dabei werden drei unterschiedliche Symbole in drei Unterkunftskategorien verwendet. Ein entsprechendes Symbol bedeutet einfach, fünf Symbole bedeuten hochwertig.
Hotels und Resorts:
Dies sind größere und kleinere Hotelanlagen mit Restaurant und in der Regel mit Schwimmbad. Die Resorts liegen direkt am oder in unmittelbarer Nähe zum Meer bzw. an einem See.
Lodges und Camps:
Diese Bewertung erhalten Unterkünfte, die in aller Regel mehr oder weniger intensive Wildbeobachtungsaktivitäten anbieten. Dazu zählen auch Vogelbeobachtung und naturkundliche Unternehmungen (Beispiel: Ausflüge in die Namib-Wüste oder die Makgadikgadi Pans). Soweit die Unterkünfte dieser Kategorie im Busch liegen, ist nur teilweise elektrischer Strom verfügbar. Bei manchen Unterkünften werden bewusst zur Beleuchtung Petroleum-Lampen und Kerzen eingesetzt – der Romantik und des Out of Africa feelings wegen! Wo ein Telefon fehlt, wird der Kontakt zur Außenwelt durch Funk aufrecht erhalten.
Gästehäuser, Pensionen & Gästefarmen:
Diese Art der Unterkunft bietet in der Regel nur eine begrenzte Anzahl von Zimmern, die auf sehr unterschiedliche Art ausgestattet sind. Oft ist kein Restaurant vorhanden und man erhält auch nur teilweise ein Frühstück. Die Leitung dieser Gästehäuser, Pensionen und Gästefarmen übernimmt der Eigentümer selbst. Gästefarmen in Namibia haben teilweise noch einen aktiven Farmbetrieb und werden oft von den Eigentümern persönlich geleitet. Der Kontakt zu den Farmersleuten ist oft eng. So werden Mahlzeiten im Esszimmer des Farmhauses gemeinsam mit den Eigentümern eingenommen. Der Aufenthalt mit Familienanschluss bietet eine gute Gelegenheit Land und Leute kennenzulernen. Außerdem können Sie von den Haustieren der Eigentümer begrüßt werden.
Zu „Unterkünften“ zählen Lodges, Game Lodges sowie Camps. Diese Unterkünfte sind qualitativ sehr unterschiedlich – von einfach und rustikal bis sehr hochwertig oder gar luxuriös.
Auf Grundlage der örtlichen Graduierung, aber auch auf den persönlichen Reiseerfahrungen der Sachbearbeiter/-innen der „Best of Africa“-Veranstalter und der Kenntnisse der „Best of Africa“-Partner vor Ort, versuchen wir, Ihnen in diesem Katalog eine strukturelle Qualitätseinteilung zur Information anzubieten. Wir sind uns dabei der subjektiven Einschätzung durch die beteiligten Mitarbeiter bewusst. Eine einfache Unterkunft mit nur „einem Stern“ kann einen tollen Service, eine luxuriöse Unterkunft mit „fünf Sternen“ dagegen eine völlig unakzeptable Leistung bieten. Ein Wechsel des Küchenchefs oder des Managers mitten in der Saison kann sich positiv oder negativ auswirken. Eine letzte Garantie für die dauerhafte Richtigkeit der Qualitätseinteilung kann deshalb nicht gegeben werden.
Die Qualität der Ausstattung, des Services, der Verpflegung und des allgemeinen Ambiente bestimmen den Wert der Unterkünfte. Ein entsprechendes Symbol bedeutet „einfach“, fünf Symbole bedeuten „hochwertig“.
Lodges und Camps:
Diese Bewertung erhalten Unterkünfte, die in aller Regel mehr oder weniger intensive Wildbeobachtungsaktivitäten anbieten. Dazu zählen auch Vogelbeobachtung und naturkundliche Unternehmungen (Beispiel: Ausflüge in die Makgadikgadi Pans). Soweit die Unterkünfte dieser Kategorie „im Busch“ liegen, ist nur teilweise elektrischer Strom verfügbar. Bei manchen Unterkünften werden bewusst zur Beleuchtung Petroleum-Lampen und Kerzen eingesetzt – der Romantik und des „Out of Africa feelings“ wegen! Wo ein Telefon fehlt, wird der Kontakt zur Außenwelt durch Funk aufrecht erhalten.
Die Landeswährung ist der Pula (BWP). 1 BWP ca. EUR 0,11 (Stand: Juli 2012). Landeswährung darf eingeführt, max. 50 Pula ausgeführt werden. Alle gängigen Kreditkarten sowie Reiseschecks werden in Hotels und den meisten Lodges akzeptiert (nicht jedoch an Tankstellen).
Bitte überprüfen Sie die Gültigkeit Ihrer Auslandskranken- und Gepäckversicherung. Wir empfehlen dringend den Abschluss einer Reiserücktrittskosten-, einer Reiseabbruch- und einer Auslandskrankenversicherung, sofern diese Versicherungen nicht im Reisepreis enthalten sind. Die Unterlagen erhalten Sie mit Buchungsbestätigung.
Viele Unterkünfte bieten bei einem mindestens zweitägigen Aufenthalt einen Wäscheservice an. Liegen die Unterkünfte auf dem Lande oder im Busch, handelt es sich meist um Handwäsche (keine Waschmaschine, keine chemische Reinigung). In vielen Lodges und Camps in Botswana oder Zambia ist daher Unterwäsche vom Wäscheservice ausgeschlossen.
Viele Unterkünfte bieten bei einem mindestens zweitägigen Aufenthalt einen Wäscheservice an. Liegen die Unterkünfte auf dem Lande oder im Busch, dann beinhaltet der Wäscheservice das Waschen und Bügeln der Kleidungsstücke (keine Waschmaschine, keine chemische Reinigung). In vielen kleineren Lodges und Camps in Botswana wird aus Gründen traditioneller Sitten und Gebräuche Unterwäsche vom Wäscheservice ausgeschlossen.
Im südlichen und östlichen Afrika ist in aller Regel die Verpflegung ausgezeichnet, schmackhaft und reichlich. Dies gilt auch für Lodges und Camps im Busch. Bei der ersten Dämmerung wird geweckt, oft mit einem Morgentee oder Kaffee. Vor der Abfahrt zur morgendlichen Pirschfahrt zum Sonnenaufgang - in der regel im offenen Safari-Fahrzeug - gibt es Kekse, einen Zwieback mit Kaffee und Tee. Gegen 11.00 Uhr nach Rückkehr steht ein reichhaltiger Brunch (kombiniertes, reichhaltiges Frühstück/Mittagessen) bereit. Danach gibt es manchmal sogar noch ein leichtes, zusätzliches Mittagessen. Nach der Siesta gegen 15.30 Uhr werden Kuchen, Plätzchen, Tee und Kaffee serviert. Gegen 16.00 Uhr wird zur zweiten Pirschfahrt aufgebrochen, die mit einer Nachtpirschfahrt enden kann. Nach der Rückkehr wird meist ein 3-Gänge-Menü serviert, dem häufig Getränke in gemütlicher Runde am Lagerfeuer folgen.
Bei der ersten Dämmerung wird geweckt, oft mit einem „early tea“. Vor der Abfahrt zur morgendlichen Pirschfahrt mit Sonnenaufgang gibt es Kekse, einen Zwieback mit Kaffee und Tee. Gegen 11.00 Uhr nach Rückkehr steht ein reichhaltiges „brunch“ (kombiniertes, reichhaltiges Frühstück/Mittagessen) bereit. Danach gibt es manchmal sogar noch ein leichtes, zusätzliches Mittagessen. Nach der Siesta gegen 15.30 Uhr werden Kuchen, Plätzchen, Tee und Kaffee serviert. Gegen 16.00 Uhr wird zur zweiten Pirschfahrt aufgebrochen, die mit einer Nachtpirschfahrt enden kann. Nach der Rückkehr wird ein 3-Gänge-Menü serviert, dem meistens „Drinks“ am Lagerfeuer folgen.
Manche Game Lodges, Lodges und Camps im südlichen Afrika scheinen teuer zu sein, wenn man die Preise pro Nacht sieht. Warum also sollten Sie diese Unterkünfte buchen, wenn es beispielsweise auch preisgünstigere staatliche Camps wie im Krüger Nationalpark und Etosha Nationalpark gibt?
Entscheidend ist, dass Sie von einem Privatunternehmen betreut und umsorgt werden und sich somit auf Qualitätsstandards verlassen können. Bei staatlichen Camps sind diese nicht unbedingt gegeben. Die privaten Unterkünfte sind großzügig, sehr gut und oft luxuriös ausgestattet. Die Verpflegung ist ausgezeichnet und der Service in aller Regel exzellent. Bei den Tierbeobachtungsfahrten werden Sie von gut ausgebildeten, fachkundigen Rangern und Spurenlesern (Tracker) geführt. Da viele dieser Unterkünfte auf privatem Land oder in Konzessionsgebieten stehen, kann in Absprache mit dem Naturschutz auch im Busch gefahren werden. Buschwanderungen sind möglich. Eine Safari zu Fuß durch den Busch mit einem bewaffneten Ranger ist ein ganz besonderes Erlebnis; man sieht oft interessante Details, die man vom Auto aus schnell übersieht.
In den Nationalparks dürfen Sie als Selbstfahrer die offiziellen Wege nicht verlassen und sind darauf angewiesen, die Tiere von der Straße aus zu beobachten. In den privaten Lodges und Camps ist in aller Regel ein viel intensiveres Tiererlebnis möglich. Die meisten dieser Lodges und Camps liegen mitten im Wildgebiet und kein Zaun hindert das Wild – Safari findet manchmal mitten im Camp statt. Nicht umsonst werden Sie abends vom Personal zu Ihrem Zelt oder Chalet begleitet.
Pirschfahrten im offenen Safari-Fahrzeug mit leicht erhöhter Position oder in Fahrzeugen mit Aufstelldach ermöglichen ein viel intensiveres Erlebnis als in geschlossenen Fahrzeugen. Sie riechen den Duft des Busches und können die Wildtiere manchmal fast anfassen, wenn diese ganz nahe am Wagen vorbei ziehen.
Viele Lodges und Camps können 14 oder höchstens 24 Gäste unterbringen. Individualität und Aufmerksamkeit sind damit garantiert. Camp- und Lodge-Leitung und die Ranger verstehen sich während Ihres Aufenthaltes als Ihre Gastgeber. Sie verfügen über ein umfangreiches Wissen, was Flora und Fauna anbelangt. Sie kennen die Tiere, ihre Lagerstätten und deren Verhaltensweisen. Sie werden Ihnen das unvergessliche Erlebnis der afrikanischen Wildnis näherbringen. In der Regel sind Sie auch immer mit Ihrem Ranger und Tracker unterwegs, der bald herausgefunden hat, wo Ihre Interessensschwerpunkte liegen, die bei Führungen dann besonders berücksichtigt werden.
Natürlich kann man die Sichtung der Big Five (Leopard, Löwe, Elefant, Büffel, Nashorn) in freier Wildnis nicht garantieren - das ist Glückssache.
Nicht zuletzt wirkt sich der Transport für alle Dinge, die einen Aufenthalt im Busch angenehm gestalten, auf den Preis aus. So muss z.B. im Okavango-Delta (Botswana) alles eingeflogen werden. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass fast alle Game Lodges, Lodges und Camps, die privat betrieben werden, wegen der Angebote und Leistungen ihren Preis wert sind.
Manche Game Lodges, Lodges und Camps in Botswana scheinen „teuer“ zu sein, wenn man die Preise pro Nacht sieht. Entscheidend ist, dass Sie von einem Privatunternehmen betreut und umsorgt werden und somit sich auf Qualitätstandards verlassen können. Die Unterkünfte sind großzügig, sehr gut und oft luxuriös ausgestattet, einige haben nur Betten für 14 oder weniger Gäste. Individualität und Aufmerksamkeit sind damit garantiert. Die Verpflegung ist ausgezeichnet und der Service in aller Regel exzellent. Bei den Tierbeobachtungsfahrten werden Sie von gut ausgebildeten, fachkundigen „Rangern“ und Spurenlesern (“Tracker”) geführt. Es sind Buschwanderungen möglich. Eine Safari zu Fuß durch den Busch mit einem bewaffneten Ranger ist ein ganz besonderes Erlebnis; man sieht oft interessante Details, die man vom Auto aus schnell übersieht. Die meisten dieser Lodges und Camps liegen mitten im Wildgebiet und kein Zaun hindert das Wild – „Safari“ findet manchmal mitten im Camp statt. Nicht umsonst werden Sie abends vom Personal zu Ihrem Zelt oder Chalet begleitet. Pirschfahrten im offenen Geländewagen mit leicht erhöhter Position oder in Fahrzeugen mit Ausstelldach ermöglichen ein viel intensiveres Erlebnis als in geschlossenen Fahrzeugen. Sie riechen den Duft des Busches und der Pflanzen und können die Wildtiere manchmal fast anfassen, wenn diese ganz nahe am Wagen vorbei ziehen. Camp- und Lodge-Leitung und die Ranger verstehen sich während Ihres Aufenthaltes als Ihre Gastgeber. Sie verfügen über ein umfangreiches Wissen, was Flora und Fauna anbelangt, was Ihnen bei Unternehmungen zugute kommt. Sie kennen die Tiere, ihre Lagerstätten und deren Verhaltensweisen. Sie werden Ihnen das unvergessliche Erlebnis der afrikanischen Wildnis näher bringen. In der Regel sind Sie auch immer mit „Ihrem Ranger und Tracker“ unterwegs, der bald herausgefunden hat, wo Ihre Interessenschwerpunkte liegen, die bei Führungen dann besonders berücksichtigt werden. Natürlich kann man die Sichtung der “Big Five” (Leopard, Löwe, Elefant, Büffel, Nashorn) in freier Wildnis nicht garantieren - das ist Glückssache. Nicht zuletzt wirkt sich der Transport für alle Dinge, die einen Aufenthalt im Busch angenehm gestalten, auf den Preis aus. So muss z.B. im Okavango-Delta alles eingeflogen werden. Das gleiche gilt auch für die Wiederherstellung der Camps und Unterkünfte außerhalb der Saison. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass alle Game Lodges, Lodges und Camps wegen der Angebote und Leistungen ihren Preis wert sind.
Plunge pool: ist kein Schwimmbad, sondern ein kleines Wasserbecken, in das man steigen kann, um sich zu erfrischen. Meist sind diese zur alleinigen Benutzung und grenzen an die Terasse Ihres Zimmers.
Sala: ist ein meist mit Stroh gedeckter, kleiner Sitzplatz mit einem Sofa oder einem Liegebett. Eine Sala steht meist an aussichtsreicher Stelle und soll zum Mittagsschläfchen oder zum Ausruhen nach dem Schwimmbadbesuch dienen.
Premium brands: In vielen Camps, insbesondere in Botswana, sind fast alle alkoholfreien und alkoholischen Getränke wie Bier, Hausweine und regionale Spirituosen im Übernachtungspreis eingeschlossen, nicht jedoch premium brands. Mit premium brands sind teure ausländische Spirituosen, Liköre, Schnäpse und Champagnersorten, die aus Europa oder Amerika eingeführt werden müssen gemeint.
Boma: ist ein durch einen Zaun aus Baumstämmen oder Schilfmatten umschlossener Platz im Freien mit einem Lagerfeuer in der Mitte. Dort wird je nach Wetterbedingungen im Kreis um das Feuer das gediegene Abendessen an stilvoll gedeckten Tischen unter dem Sternenhimmel serviert. Es ist etwas ganz Besonderes, den Geräuschen der Wildnis zu lauschen!
Lapa: ist ein meistens strohgedeckter, an den Seiten offener Aufenthaltsraum mit Blick auf den Busch oder die Savanne, oft mit kleiner Bibliothek, gemütlichen Sesseln und einem Essbereich.
„plunge pool“: ist kein Schwimmbad, sondern ein kleines Wasserbecken, in das man steigen kann, um sich zu erfrischen.
„premium brands“: In vielen Camps sind fast alle alkoholfreien und alkoholischen Getränke wie Bier, Hausweine und regionale Spirituosen im Übernachtungspreis eingeschlossen, nicht jedoch „premium brands“. „Premium brands“ sind teure ausländische Spirituosen, Liköre, Schnäpse und Champagnersorten, die aus Europa oder Amerika eingeführt werden müssen.
“Boma”: ist ein durch einen Zaun aus Baumstämmen oder Schilfmatten umschlossener Platz im Freien mit einem Lagerfeuer in der Mitte. Dort wird je nach Wetterbedingungen im Kreis um das Feuer das gediegene Abendessen an stilvoll gedeckten Tischen unter dem Sternenhimmel serviert. Manchmal werden diese Mahlzeiten durch musikalische Darbietungen wie Gesang- und Tanzvorführungen untermalt. Fehlen diese, so ist es aber auch etwas ganz Besonderes, einfach den Geräuschen der Wildnis zu lauschen!
“Lapa”: ist ein meistens strohgedeckter, auf den Seiten offener Aufenthaltsraum mit Blick auf den Busch oder die Savanne, oft mit kleiner Bibliothek, gemütlichen Sesseln und einem Essbereich.
Wird während einer Reise mit Kleinflugzeugen geflogen, ist in aller Regel pro Person das Hauptgepäckstück auf 12 kg in weicher Tasche beschränkt. Zuzüglich können noch eine normal große Fototasche und ein kleines Handgepäck mitgenommen werden. Ausnahmen sind beim jeweiligen Produkt erwähnt. Koffer mit starrem Rahmen werden in keinem Fall befördert, es sei denn, ein zusätzlicher Flugsitzplatz wird extra bezahlt.
Kinder sind überall in Afrika gerne gesehene Gäste, die Afrikaner sind sehr kinderfreundlich und ein Safari ist für Kinder eine tolles Erlebnis. Bei Reisen mit Kindern nach Botswana gibt es jedoch einiges zu beachten. Die wenigsten Unterkünfte sind eingezäunt, d.h. die Tiere der Region haben ungehinderten Zutritt zu den Camps und Lodges, also kein idealer Platzplatz für Kinder. Auf den Pirschfahrten sind Kinder in der Regel erst ab 6 Jahren erlaubt, sollten Sie mit jüngeren Kindern reisen besteht nach Absprache mit dem Lodge/Campmanager die Möglichkeit einen privaten Ranger/Tracker gegen Aufpreis für Ihre Familie zu bekommen. Einige Camps/Lodges erlauben erst Kinder ab 12 Jahren.
Empfohlen von Afrika-Experten und ein Muss für Tier- und Naturliebhaber
Lage: Der Krüger Nationalpark ist einer der größten der Erde. Im Süden vom Crocodile Fluss und im Norden vom Grenzfluss Limpopo begrenzt erstreckt er sich über eine Länge von 350 km. Der Great Limpopo Transfrontier Park, der den Krüger Nationalpark einschließt, reicht im Osten bis Mozambique und im Norden bis Zimbabwe; Richtung Osten sind bereits viele Zäune verschwunden und die Tiere können ungehindert umherziehen. In den hochwertigen Lodges der privaten Wildreservate im Westen des Krüger Nationalparks erleben Sie ein Out of Africa feeling. Neben den Mopane-Wäldern im Norden und einer niedrigen Buschvegetation im Osten, sieht man in den Regionen Pafuri und Limpopo eindrucksvolle Baobabs. Im Süden stehen Bauminseln und lichte Wälder auf weiten Savannenflächen. Neben der artenreichen Vegetation findet man im nördlichen Gebiet archäologische Fundstellen und historische Schauplätze.
Tierwelt: Insbesondere der südliche und mittlere Teil des Krüger Nationalparks und die privaten Wildreservate sind Big Five-Land: Elefant, Löwe, Büffel, Leopard, Nashorn und auch bedrohte Tierarten wie Wildhund und Gepard sind dort heimisch.
Verkehrsmöglichkeiten: Im Gegensatz zu den privaten Reservaten, in denen Sie geführte Pirschfahrten mit erfahrenen Wildhütern unternehmen, dürfen Sie bei Fahrten durch den Krüger Nationalpark die öffentlichen Wege nicht verlassen. Nur an ausgewiesenen Picknick-Stellen und innerhalb der Camps dürfen Sie Ihr Fahrzeug verlassen. Geführte Pirschfahrten im offenen Geländewagen werden frühmorgens, zum Sonnenuntergang und ganztags angeboten. Eine Unterbringung in den staatlichen Rastlagern sowie in den angrenzenden privaten Konzessionen sollte unbedingt vorreserviert werden. Die Zufahrt zu den Camps ist nur nach Sonnenauf- und vor Sonnenuntergang möglich. Die Geschwindigkeitsbegrenzung im Nationalpark liegt bei 50 km/h auf Asphaltstraßen und bei 40 km/h auf Schotterstraßen. Ein normaler PKW ist für den Besuch des Krüger Nationalparks ausreichend.
Der Chobe Fluss und der Nationalpark im äußersten Nordosten Botswanas ist vielleicht das Eldorado schlechthin für Elefanten. Mehr als 70.000 Dickhäuter von teils stattlicher Größe leben hier, die größte zusammenhängende Population dieser Art weltweit. Aber auch Büffel, Hippos und Antilopen sowie ca. 440 Vogelarten finden hier ihre Refugien. Das Tor Kasane am Vierländereck von Zimbabwe-Zambia-Namibia-Botswana ist nur 70 km von den Victoria Wasserfällen entfernt.
Lage: Der Etosha Nationalpark liegt im Norden Namibias am Rande des riesigen Sandbeckens der Kalahari auf knapp 1000 m Höhe. Das Herz bildet die vegetationslos scheinende Salzpfanne. Nur in den seltenen niederschlagsreichen Jahren, wie etwa im Frühjahr 2011, füllt sich die Pfanne mit ein wenig Wasser und ist dann eine der wichtigsten Flamingobrutstätten im südlichen Afrika. Diese Salzpfanne ist umgeben von Gras- und Dornbuschsavannen, Mopane- und Trockenwald.
Tierwelt: Die sogenannten Pads, Staub- und Schotterstraßen führen zu mehr als 30 natürlichen und künstlichen Wasserstellen. In der Trockenzeit von etwa Ende April bis Dezember sind die Wildtiere auf diese Wasserlöcher angewiesen, wodurch das Beobachten und Fotografieren sehr begünstigt wird. Neben den bekannten großen afrikanischen Säugetieren wie Elefant, Zebra und Giraffe sind auch viele Antilopenarten hier beheimatet, wie die für Namibia typische Oryx-Antilope sowie 340 verschiedene Vogelarten. Einige botanische Besonderheiten wie der Zauberwald (Moringabäume) bei Okaukuejo sind ebenfalls sehenswert.
Verkehrsmöglichkeiten: Das Wegenetz im Nationalpark kann mit normalem PKW befahren werden. Das Verlassen der Fahrzeuge ist, außer an ausgewiesenen Rastplätzen und in den Rastlagern, nicht gestattet. Der westliche Teil des Parks darf nur in Begleitung registrierter Reiseführer besucht werden oder von Gäste mit einer Reservierung für das Dolomite Camp. Neben Tagesbesuchen kann im Nationalpark in den fünf staatlichen Unterkünften Okaukuejo, Halali, Namutoni, Onkoshi und Dolomite übernachtet werden. Wegen der begrenzten Kapazitäten wird eine Vorreservierung dringend empfohlen. Seit 2006 muss bei jeder Buchung sofort eine Anzahlung von 10% ohne Rückerstattung geleistet werden. Außerhalb des Nationalparks stehen zahlreiche private Unterkünfte mit sehr hohem Qualitäts- und Servicestandard zur Verfügung.
Die Geschwindigkeitsbegrenzung liegt bei 60 km/h. Die Eingangstore schließen etwa eine Stunde vor Sonnenuntergang.
Wie eine Pyramide erhebt sich Botswanas höchster Berg 400 Meter hoch aus der unendlichen Weite am Rande der nordwestlichen Kalahari und lockt mit ca. 4.000 Felsmalereien und -zeichnungen. Ein Museum erzählt über die 20-tausendjährige Geschichte dieses faszinierenden Platzes. Auf sechs Wanderrouten, geführt von ortskundigen Guides, kann dieses mystische Hügelgelände erkundet werden. Entdecken Sie die weltberühmten »Tanzenden Penisse« oder einzigartige Giraffen-Portraits in diesem wohl ältesten, schon von den San zu Urzeiten geschützten Natur- und Kulturreservat der Welt.
Lage: Vom Norden Angolas fließt der Okavango-Fluss nach Süden in die Sandwüste der Kalahari. Dort bildet der Fluss ein einmaliges Ökosystem: das Binnendelta des Okavango mit Sumpfgebieten, Lagunen, Kanälen, Flussarmen, Savannen und vielen großen und kleinen, teils bewaldeten Inseln. Im berühmten Moremi Wildreservat, das als eines der schönsten in Afrika gilt, liegt der Hauptteil des Deltas. Der Wasserpegel ist in den Monaten Juli und August im Delta besonders hoch.
Tierwelt: Im Delta leben Tausende von Wildtieren, fast alle afrikanischen Wildarten; die Vogelwelt ist einmalig. Auf Grund des Wasserreichtums sind immer genügend Weideflächen vorhanden.
Verkehrsmöglichkeiten: Erreicht wird dieses Paradies mit dem Kleinflugzeug ab Maun oder Kasane. Die Wasserwelt entdecken Sie mit dem Motorboot oder mit dem Mokoro, einem Kanu. Eine Fußpirsch und/oder Safaris im offenen Safari-Fahrzeug runden das Angebot ab. Das Gebiet ist für Selbstfahrer mit sehr guten Off-Road-Erfahrungen und Abenteuergeist bereisbar. Dringend empfohlen wird die Vorausbuchung der Unterkünfte, sofern Sie nicht mit einem Geländewagen mit Dachzelt reisen. Auch in der Hochsaison müssen Campingstellplätze vorgebucht werden. Die Genehmigung (permit) für die Einfahrt in jeden Nationalpark ist in Botswana grundsätzlich nicht mehr am Eingangstor zu erwerben! Da die Regierung Botswanas einen exklusiven Ökotourismus favorisiert, ist das Preisniveau entsprechend hoch. Deshalb bleibt die Region vom Massentourismus verschont.
Das Okavango-Delta ist das größte Binnendelta der Welt. Der aus dem Hochland Angolas zufließende Okavango trifft in Botswana auf die Sandsavanne der Kalahari und bildet eine einzigartige Verbindung: Wüste und Delta. Ein Geflecht an Flussläufen, Wasseradern, Seen, Inseln und Waldflächen, das zu Recht den Titel »größtes Naturparadies der Welt« trägt. Das Tor zum Okavango-Delta ist die Stadt Maun.
Unterwegs im Mokoro:
Der Vielzahl von Pflanzen und Tieren des schier endlos mäandernden Flusslaufes des geschützten Okavango-Flusses begegnet man am besten auf einer Mokoro-Tour. Traditionell bewegt man sich stakend im Mokoro, dem hölzernen Einbaum, durch diese urwüchsige Sumpflandschaft. Im Interesse des Baumbestandes werden mehr und mehr Aluminium-Mokoros genutzt, die ebenfalls höchste Sicherheit auch bei unerwarteten Begegnungen mit Krokodilen und den ungekrönten Herrschern der Sümpfe, den Hippos bieten.
Unterwegs im Kleinflugzeug:
Zu den spektakulärsten Okavango-Erlebnissen gehört auch ein Flug über das Delta. Zahlreiche »Buschflieger« bieten ihre Dienste in und ab Maun an. Riesige Elefanten- und Büffelherden ziehen unter Ihnen durch das Deltas, ein unvergessliches Erlebnis. Aber auch Zebras, Springböcke, Seeadler und Klaffschnabelstörche sind zu entdecken. Seit kurzer Zeit sind sogar die Nashörner wieder heimisch.
Masai Mara und Serengeti
4. Salzpfannen Makgadikgadi & Nxai
Lage: Die Masai Mara ist die nördliche, kenyanische Fortsetzung der offenen Savanne, welche in Tanzania als Serengeti bekannt ist – nur eine imaginäre, aber staatliche Grenzlinie trennt beide voneinander. Auf der Hochebene, 1.500 m und höher gelegen, kann es nachts und morgens sehr kalt werden. Dafür herrscht tagsüber strahlender Sonnenschein und angenehme Wärme.
Tierwelt: Territoriale Arten wie Löwe und Gepard, Giraffen und Topi-Antilopen und etwa 80.000 Gnus leben ständig in der Masai Mara. Bis zu 2 Millionen Gnus, rund 500.000 Zebras und unzählige Gazellen ziehen jedes Jahr vom Süden Tanzanias und dem Gebiet beim Ngorongoro-Krater durch die Serengeti nach Norden in die Masai Mara Kenyas und etwas weiter im Osten wieder zurück nach Tanzania. Diese Wanderungen sind notwendig, um frisches Futter zu finden und richten sich nach den jährlichen Regenfällen. Auch der Mara Fluss in der Masai Mara, der in der Regenzeit zum reißenden Fluss wird, muss von den Herden überquert werden. Einem Instinkt folgend stürzen sich Gnus und Zebras in den Fluss, um neue Weidegründe zu erreichen. Es ist ein wildes Spektakel und einmaliges Naturerlebnis! Das gesamte Ökosystem hängt von dem Kreislauf der Migration ab. Die Wildtiere verändern die Landschaft, unterdrücken Brände, regen das Wachstum frischer Vegetation an und liefern Mahlzeiten für alle Beutegreifer.
Verkehrsmöglichkeiten: Für Selbstfahrer sind Serengeti und Masai Mara nicht geeignet. Hier genießen Sie die Vorteile einer geführten Safari und werden von geschulten, erfahrenen und landeskundigen Reiseleitern begleitet. Sie erhalten viele Hintergrundinformationen zu Flora und Fauna. Die eingesetzten Safarifahrzeuge haben in aller Regel ein Hubdach. So haben Sie beste Beobachtungs- und Fotomöglichkeiten.
Mit mehr als 12.000 qkm Fläche ist das Gebiet der Makgadikgadi-Salzpfannen das größte seiner Art weltweit. Besonders spektakulär sind die Salzpfannen während der Regenzeit, wenn sich das Wasser oft nur knöcheltief über der Salzkruste staut. Tausende Tiere folgen dann dem Wasser des Okavango und seiner Nebenflüsse auf ihrer jährlichen Migration in dieses Gebiet.
Bezahlen und Bargeld abheben im Ausland
5. Central Kalahari Game Reserve (CKGR)
Mit vielen Bankkarten (Girocards) kann im Ausland nicht mehr bargeldlos bezahlt und Bargeld abgehoben werden. Halten Sie unbedingt vor Abreise Rücksprache mit Ihrer Bank. Eine Alternative sind Kreditkarten (plus Geheimzahl) und Reiseschecks. Wir raten davon ab, größere Bargeldbestände mit sich zu führen.
Die endlose Weite des CKGR zählt zu den Höhepunkten eines jeden Botswana-Aufenthaltes. Erst seit 1998 ist das mit 52.800 qkm zu den fünf größten Naturreservaten der Erde zählende Gebiet der zentralen Kalahari für den Individualtourismus geöffnet. So konnten sich Flora und Fauna in dieser semiariden Savannenlandschaft mit Niederschlägen von kaum mehr als 300 mm pro Jahr prächtig entwickeln. Die zentrale Kalahari ist die Heimat der San, jene Urbewohner des Südlichen Afrikas, die hier seit 25.000 Jahren leben.
6. Kgalagadi Transfrontier Park
Nicht nur des Brüllens jener legendären, schwarzmähnigen Kalahari-Löwen wegen, die nur noch hier in einer Zahl von 600 Exemplaren anzutreffen sind, sondern wegen der gesamten Atmosphäre, den Beobachtungen einzigartiger Sonnenauf- und -untergänge, der Dünenlandschaften und der abenteuerlich empfundenen Einsamkeit. Einfache Campingmöglichkeiten sind eingerichtet. Das am 1.4.1999 eingerichtete Reservat (38.000 qkm) ist das erste einer Reihe von grenzübergreifenden Peace Park (Friedenspark)-Projekten im Südlichen Afrika. Es besteht heute aus dem Kalahari-Gemsbok-Nationalpark auf südafrikanischer Seite (gegr. 1931) und dem einstigen Gemsbok-Nationalpark (gegr. 1938) auf botswanischer Seite.
6. Tuli Block
Der schmale Streifen fruchtbaren Farmlands entlang des Limpopo-Flusses im Dreiländereck Botswana–Südafrika–Zimbabwe ist reich an landschaftlichen Abwechslungen (z.B. ausgetrocknete Flussläufe, Miniatur-Grand Canyons, Hügel). Auf diesem Territorium befindet sich das größte private Wildschutzreservat im Südlichen Afrika, das Mashatu Game Reserve (450 qkm). Der Tuli-Block ist besonders berühmt für seine Elefantenpopulation, aber auch anderes Großwild, Leoparden, Hyänen oder Paviane sind heimisch. Von Johannesburg/Südafrika zum Grenzort Pont Drift sind es ca. 540 km.